1944
- Panzergraben um Aurich
Erinnern – Gedenken - Nachdenken
Im Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 67 Jahren
Die Veranstaltung fand am Freitag, dem 3. Februar 2012 um 19.30 Uhr
im Güterschuppen des Gymnasiums Ulricianum in Aurich statt.
Begrüßung
Prof. Georg Koschnick, Verein Gedenkstätte KZ Engerhafe
Der Bau des Panzergrabens um Aurich
Carl Osterwald, Vorsitzender des Vereins Gedenkstätte KZ Engerhafe
Don Bamberg, damals Häftling in Engerhafe, im Videointerview
zur Rede von Carl Osterwald ...
Die Todesfuge von Paul Celan
Schüler des 11. Jahrgangs des Gymnasiums Ulricianum
zum Text des Gedichtes ...
Kein Nachdenken ohne Erinnerung
Vortrag von Prof. Rolf Wernstedt, ehemaliger Niedersäschsischer Kultusminister und ehemaliger Präsident des Niedersächsischen Landtages
zur Rede von Prof. Wernstedt ...
Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von dem Chor "Neue Töne"
zu den Texten der Lieder ...
Wir richteten die Veranstaltung gemeinsam aus:
Deutsch-Israelische-Gesellschaft in Aurich, Gymnasium Ulricianum, Kamp Schwarzer Weg in Wilhelmshaven, Projektgruppe "Kriegsgräberstätte Aurich-Tannenhausen" der Hauptschule Aurich,
Ökumene in Aurich, Verein Gedenkstätte KZ Engerhafe e.V.
Abbildung: Herbert Müller, "Bestrafung", Kohle auf Japanpapier, 2002
Die Zeichnung entstand aufgrund der Aussage zweier Auricher, die als Kinder am Panzergraben zusahen, wie ein Gefangener, der nicht mehr arbeiten konnte, niedergeknüppelt wurde. Der Wachmann sagte nur: "Zwanzig", ein kurzer Befehl an den Kapo.
Zur Veranstaltung wurden im Foyer des Güterschuppens Bilder von Herbert Müller und die von Enno Schmidt erarbeitete Karte über den Verlauf des Panzergrabens ausgestellt.
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